Wetterkarten

Eine Wetterkarte im allgemeinen Sinn ist eine Landkarte, die die Wetterverhältnisse über ein geografisches Gebiet zu einem bestimmten Zeitpunkt visuell erfassbar macht.
Die Wetterauswertekarten zeigen die aktuellen Wetterkarten der Wettersituationen vom heutigen Tag an, mit Hoch und Tiefdruckgebieten. Eine Wetterkarte gibt Aufschluss über die Windgeschwindigkeit und Windrichtung oder ermöglicht außerdem eine Vorhersage des Wetters am selben Tag.

Die Wettersymbole in den Wetterkarten zeigen den aktuellen Bedeckungsgrad mit Werten des aktuellen Luftdrucks, Min-Temperatur und Taupunkt.
Die Karten werden mit dem Programm Digital Atmosphere erstellt und die verfügbaren Daten werden von einem Wetterserver aufbereitet.

Bodenkarte Deutschland (Frontensystem, Windrichtung und Luftdruckgebiete)

Bodenkarte Deutschland

Höhenwetterkarte - Bodenkarte 500 hpa

Die Darstellung der Höhenwetterkarte kann ganz anders sein als dasjenige der Bodenwetterkarte, ermittelten Wetterdaten. Für die Einschätzung der Wettersituationen ist die 500 hPa Bodenkarte die wichtigste Höhenkarte. Bei der Beurteilung von Höhenwetterkarten spielen so genannte Höhentiefs mit oft extremen Kaltlufteinschlüssen (Kaltlufttropfen) eine große Rolle. Niedrige Temperaturen in der Höhe lösen vor allem im Sommer bei gleichzeitig warmer, bodennaher Luft labile Wetterlagen aus (Schauer, Starkregen). Die sogenannten Höhenwetterkarten werden mit Hilfe von Daten aus Radiosonden ermittelt. Die Erstellung der Höhenwetterkarte im 500 hpa-Bereich wird in einer Höhe von 5574 Meter gemessen.

Bodenkarte 500 hpa

Temperatur in 2 Meter Höhe

Die obere Karte stellt die Lufttemperatur in einer Höhe von 2 Meter dar. In der unteren Karte ist der Taupunkt der aus der Temperatur und der Luftfeuchte farblich dargestellt ist. Im Winter kann man aus den Karten bestimmen, ob es Nebel gibt. Dies ist wahrscheinlich, wenn Temeratur und Taupunkt eine gleiche Größe aufweisen.

Temperatur 2 Meter

Luftfeuchte 2 Meter

Taupunkt 2 Meter

Der Taupunkt, auch die Taupunkttemperatur, ist diejenige Temperatur von feuchter Luft, die bei unverändertem Druck unterschritten werden muss, damit sich Wasserdampf als Tau oder Nebel abscheiden kann. Je mehr Wasserdampf die Luft enthält, also eine höhere Luffeuchtikeit vorliegt, um so höher liegt deren Taupunkttemperatur. In der Meteorologie wird der Taupunkt als Maß für die Luftfeuchtigkeit herangezogen. Sinkt die Temperatur der Luft unter ihren Taupunkt, was bei bodennaher Luft häufig in den frühen Morgenstunden der Fall ist, so verflüssigt sich ein Teil des Wasserdampfs: Tau oder Nebel bilden sich, bei tieferen Temperaturen Reif. Auch die Schwülegrenze kann über den Taupunkt definiert werden, wobei hier Schwüle im Sommer als empfunden wird, wenn der Taupunkt ca. 16 °C übersteigt.

Taupunkt

Taupunkt 500 hpa

Windgeschwindigkeit (km/h)

Streamlines

Gewitterindex

Die Wetterkarten wurden mit Digital Atmoshere 2.07 erstellt.

Alle Karten Copyright 2008-2017 - Private Wetterstation Ehingen

 

 

 

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