Digitale Spiegelreflexkamera Canon EOS 600d

 

Hier erfahren Sie mehr über die Fotoausrüstung die sich im privaten Besitz befindet.

Seit April 2012 kommt für Astrofotografie in der Sternwarte und andere Aufnahmen die digitale Spiegelreflexkamera Canon EOS 600d im Einsatz. Die Kamera mit der Auflösung von 18 Millionen Megapixeln und dem CMOS-Sensor, sorgt für außergewöhnliche, detailreiche und gestochen scharfe brillante Bilder. Die Empfindlichkeit kann von 100 ISO bis auf 6400 ISO gewählt werden, mit einer Erweiterung sogar bis auf 12800 ISO. Dieser ISO-Bereich ist optimal für brillante Aufnahmen bei ungünstigen Lichtverhältnissen die auch ohne Blitz oder Stativ aufgenommen werden können. Der leistungsstarke DIGIC-4-Prozessor, dessen Merkmal dieser Kamera ist, die Bilder mit sauberen Farbtonabstufungen entstehen lässt, mit geringem Bildrauschen. Bei dieser Kamera Canon EOS 600d stehen verschiedene Motiv-Modien zur Verfügung. Bei der automatischen Motiverkennung, wird von der Kamera das Motiv analysiert und die optimalen Einstellungen automatisch eingestellt. Hier kann sich dann der Fotograf auf das Motiv konzentrieren. Anders bei der Kreativ-Automatik können die Einstellungen für die Schärfentiefe, Betriebsart und den Umgebungseffekten einfach selbst ausgewählt werden.

Das Herzstück der Canon EOS 600d

Mit dem mitgelieferten Ladegerät, beträgt die Dauer der Ladezeit des Akkus nur zwei Stunden. Auch sind mit dieser Kamera Movies möglich, in Full HD 1080. Das Aufnahmeformat wird in MOV gespeichert, aber für die Weiterverarbeitung muss das Video umgewandelt werden.
Für Astroaufnahmen nimmt man Objekte besser im RAW-Format auf, als gegenüber dem JPG-Bild. Was beim RAW-Format der Nachteil ist bei dieser Kamera, dass die Dateigröße (5184 x 3456 pixel) eine Größe hat von 26 MB (Megabyte). Für dieses Datei-Format braucht man hierzu eine spezielle Software, als Programm kommt hier Digital Photo Professional zum Einsatz, das beim Kauf dieser Kamera mitgeliefert wird. Für die reibungslose Verarbeitung des RAW-Formates am Computer, sollte die Mindestensanforderung des RAM-Speichers bei 1 GB RAM liegen.

RAW oder JPG ? - Das hängt auch vom Motiv ab, z.B.: bei Astroaufnahmen wenn man länger als 10 Sekunden belichten tut, fährt man besser mit der Option RAW. Was bedeutet RAW ? (englisch = raw = roh) oder auch als Rohdatenmaterial benannt. Im RAW-Format werden Rohdaten auf die Karte geschrieben, die nicht komprimiert sind als im JPG-Format, wobei hier bei der Aufnahme die Einstellungen wie, Kontrast, Schärfe, Weißabgleich, Farbsättigung nicht in das aktuelle Bild geschrieben werden. Dieses Bildformat kann nur einer speziellen Software des Herstellers oder ein entsprechendes Plugin z.B.: für Adobe Photoshop geladen werden und nachträglich bearbeitet werden. Die Helligkeitsabstufungen bei den Schatten haben somit viel feinere Abstufungen enthalten, als wie bei einem herkömmlichem JPG-Bild. Im Allgemeinen verhält sich das Rauschverhalten dieser Kamera bei einer gewissen ISO-Zahl gering, wobei bei einer längeren Belichtungszeit ab 3 Minuten und ab ISO 1600 sich ein deutliches Bildrauschen zeigt. Auch hängt die Qualität der Astroaufnahme von der Lichtverschmutzung an dem jeweilgen Ort ab.

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